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Dieses Bild wurde mithilfe von KI erstellt
Graffiti ist weit mehr als Farbe auf Beton und Ärgernis für Behörden und Hausbesitzer. Als hoch bezahlte Kunstform hat sie längst ihren Weg in Ausstellungen und Museen gefunden. Dabei wollte der Teenager Darryl McCray aus Philadelphia nur die Aufmerksamkeit eines Mädchens gewinnen und zeigen, dass er noch am Leben war, als er 1967 seinen Spitznamen Cornbread überall in der Stadt hinterließ. Er gilt heute als Vater des modernen Graffitis, einem kreativen Ventil für Jugendliche, die ihre Identität in vernachlässigten Vierteln sichtbar machen wollten, weil sie keine Stimme im öffentlichen Raum hatten.
Der Graffiti-Experte Sven Niemann zeigt in der 90- minütigen Online-Veranstaltung auf, was Menschen seit jeher dazu angetrieben hat, Botschaften auf Wänden zu hinterlassen. Eine Geschichte von Identität und Wir-Gefühl, von Protest und gesellschaftlichen Konflikten.
In der Veranstaltung der Gesellschaftspolitischen Akademie des Kolping-Bildungswerkes Paderborn entwickeln die Teilnehmenden auch ihr eigenes „Tag“, ihre persönliche Signatur im Stil des modernen Graffitis.
Die Zugangsdaten werden am Tag vor der Veranstaltung per E-Mail gesendet.